Druckschrift 
3,1 (1846)
Entstehung
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Aus ihm selbst geht die Tendenz der Erhaltung des Ganzenenergisch hervor, und der Wille des Herrschers und seinerOrgane ist darum so mächtig, weil er die allgemeine Mei-nung für sich hat. In diesem Sinne ist es wahr, daß dieStimme des Volkes die Stimme Gottes ist: Vox poxuliest vox vei. Man gehorcht freudig und gern, wenn manden Befehl in eigener Brust findet. Auch steile und gefahr-volle Wege geht man entschlossen und fest, wenn man dasgute und ehrenvolle Ziel, wohin, vor sich hat. Ungerechte,leidenschaftliche, launenhafte, bloß persönliche Kriege lassendie Nation kalt; aber sie stimmt ein mit Gut und Blut,wenn ein Aufruf, wie der vom Könige Friedrich Wilhelm III.,an sie ergeht. Wohl mögen wir uns Glück wünschen, aufder fortschreitenden Bahn der allmähligen Entwicklung eineZeit erlebt zu haben, in welcher das rohe Faustrecht nichtmehr, und das Recht des Kopfes, des gesunden Verstandesund Herzens, allein noch und Alles gilt.Ich bin es müde,"sagte Friedrich der Große am Ende seines thatenrcichcn Le-bens,Ich bin es müde, über Sklaven zu herrschen." SeineSchriften und die Alles fordernde Zeit brachten die Reife,der sich Friedrich Wilhelm Illte und IVte erfreute und jetzterfreut. Wo wahres Licht ist, da ist auch Wärme, und warmund treu schlägt jedes Preußen Herz für seinen König, seinHaus und das Vaterland.

Um das Wahre dieses guten Geistes zu fühlen und indessen Gemeinschaft zu kommen, darf man nur die öffent-lichen Stimmen hören, wie sie überall in den Dörfern und inden Städten laut hörbar werden. In welchem Palast undin welcher Strohhütte kennt und nennt man nicht mit Hoch-gefühl den Namen Blücher; er geht von Munde zu Munde;