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Frieden in stiller Schlafkammer auf ihrem Bette Gestorbe-nen, sind überall in einsamen Dörfern und volkreichen Städtenviele, sehr viele geworden, und ein größtentheils neues Ge-schlecht ist hervorgegangen, — aber der beseelende Geist ist der-selbe geblieben, und dieser ist es, der den dienstbaren Körperin Bewegung setzt. Nens molem nZitut. Von den Hel-den, auf die man blickte, deren Stimme man folgte, diedurch den Sturm der Schlachten zum glorreichen Siegeführten, sind fast gar keine mehr da; aber wie sie erwecktund entflammt wurden durch den gegenwärtigen Augenblickder Entscheidung, so wird die Zeit, wenn sie lind ihre Rothgekommen sein wird, jetzt noch schlummernde Kräfte hervor-rufen und ähnliche Thaten erzeugen. Die Gegenwart ist eineFolge der Vergangenheit und man kann ihre goldenen, ge-reisten Früchte nicht genießen, ohne den Geist zu segnen undfestzuhalten, aus welchem sie hervorgegangen sind. Dieüberall ausgestreuten Keime wuchern fort; sie wachsen undverlangen freien Raum, und der Preußische Staat wird nichtzurückbleiben. Seine jetzigen, zum Theil neuen Zustände sindeine natürliche und nothwcndige Folge seiner Reorganisation,die man eine Wiedergeburt nennen kann, und der hart-näckigste Lobredner vergangener Zeiten muß doch die gegen-wärtige wenigstens in Hinsicht der Armee, wie sie war,wurde, und jetzt ist, als eine bessere preisen. Alles, wasfür sie geschehen ist und fortwährend für sie geschieht, trägtden unverkennbaren Stempel, ihren männlichen Heroismuszu nähren und zu erhalten. Wir erblicken zwischen den ge-fährlichen Extremen der Rohheit, des Mechanismus und derAufgedunsenheit, die gesunde Mitte einer praktischen sittlichenThätigkeit, und der einseitige Kastengeist ist verdrängt undkann nicht auskommen vor dem jetzt herrschenden Volksgeiste.