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Kriege, von Friedrich dem Großen und seinem Siegermutheerzählten, so erzählen unsere Vaterlandssöhne von dem ge-führten Freiheitskampfe gegen die Franzosen, von Durch-märschen, Kämpfen und Siegen, und von ihrem KönigeFriedrich Wilhelm III. Der letzte Krieg in seiner Verwicke-lung und'Trübsal, in seiner Entwicklung und Freude, isttief in's Herz eingedrückt, (inm. meirte irmiret repostnm)ein National-Eigenthum geworden, was man als ein Klei-nod bewahrt und wovon man gern erzählt. Die Sage gehtvon Munde zu Munde, und so oft man sie gehört hat, manhört sie gern von Neuem. Besonders hebt man als Licht-punkte hervor, wie der Hochseligc Herr nach Breslau ge-gangen; wie Er den Aufruf an Sein Volk erlassen; wiedie Landwehr und .der Landsturm errichtet, und Alles zuden Waffen gelaufen sei. Durch die Feier solcher Gedenk-tage in allen Städten und Dörfern bleibt eine alte Sacheneu, und man begeht sie mit einem frischen Herzen, als wennsie vor Kurzem erst geschehen wäre. Es ist als wenn dieVergangenheit zur Gegenwart würde, so lebhaft, jung undfrisch, tritt das lebensvolle Bild von jener in dieser hervor;es ist als wenn man, wiewohl mehr als 3V Jahre seit derZeit verflossen sind, ihre großen Begebenheiten nochmal erlebteund durchmachte. Das Haupt ist grau, die Beine sind steifgeworden; aber das Herz ist frisch und jung geblieben. Nochfühlt man denselben Muth, der damals durch alle Adernströmte; das gute Schwert, welches man damals in nervig-ter Hand führte, ist nicht verrostet; der zum Jüngling heran-gewachsene Knabe horcht den Erzählungen des Vaters, unddieser hinterläßt scheidend seinen Söhnen das wieder errungeneheilige Erbe des freien, selbstständigen Vaterlandes. Die Zeitist entflohen und der Gräber der Gefallenen, wie der in