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3,1 (1846)
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mit seiner zahlreichen Adjutantur die Wälle der Stadt undihre Straßen. Er war dann ungnädig; man fürchtete ihnin seinem Zorne, Jeder ging ihm aus dem Wege, besonderswenn man glaubte, der Deserteur könne noch in der Stadtsein. Der gestrenge Herr sah jedes Haus darauf an, undjeder Hausvater zog ängstlich mit den Seinigen sich in dasInnere desselben zurück.

Auf dem Walle standen, nicht fern vom Pulverhause,dem man den Namen Arsenal gab, die Lärmkanonen, dieman sofort lösete. Ihr wiederholter Knall wurde überall,besonders in den benachbarten Dörfern, gehört, und die.Bauern mußten, auf einen Ein- für Allemal gegebenenstrengen Befehl sogleich Alles stehen und liegen lassend, sichversammeln, und mit Forken, Gabeln und Dreschflegeln be-waffnet die Haupt- und Nebenwege besetzen, um den Deser-teur, was aber selten gelang, aufzufangen. Berittene Land-reiter eilten hin, um zu sehen, ob damit Alles in vorge-schriebener Ordnung war, und die Bauern in den benach-barten Dörfern Herringen, Pelkum, Berge, Rhynern, Mark,waren in steter Angst. Ging des Nachts der Lärm los, somußten sie aus den Betten, um mit ihren Forken und Ga-beln auf die angewiesenen Plätze zu kommen, und weheihnen, wenn der Landreiter eher da war, als sie! Diebenachbarten Dörfer im Münster'schcn: Heesen, Dülberg,Bochum, hatten es besser; im Münster'schen, welches damalsnoch nicht Preußisch, waren die Deserteure frei. Darumgeschahen nach dieser Richtung hin die meisten Desertionen.Waren die Durchläufer einmal glücklich über die Lippegekommen, so trauten sie doch dem Handel nicht, und suchtentiefer in das Münster'sche laufend zu kommen.

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