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auffallend wurde: „Herr Hauptmann, machen Sie es nichtzu arg!" Er sah dabei durch die Finger, da man höchstenund allerhöchsten Orts evuickveueln verfuhr. Man achtete nurauf das accurate militairische Exercitium; dieses nannte manTactik, und in ihr lag der Preußische Waffcnruhm, Vollendsgut und prächtig sah die Sache wenigstens äußerlich aus, zurjährlichen, sogenannten Erercierzcit; alle beurlaubten Marka-ner aus den Städten, und vom Lande, kräftige, große undschöne Leute, kamen dann in ihren weißen und blauen Kit-teln nach Hamm, gewöhnlich von ihren besorgten Mütternbegleitet, mit Eiern, Butter, geräuchertem Fleisch, Federvieh,und selbstgesponnener und gebleichter Leinwand, zum Präsent.Diese Ucbungszeit, in welcher eine etwas gelindere Disciplingehandhabt wurde, währte aber nur eine kurze Zeit, nachderen Ablauf die Vaterlandssöhne froh in ihre zutrauliche Hci-math zurückeilten. Es war zwar eine Cantonscommission da,wozu auch ein Krieges- und der Steuerrath, der Eommissa-rius Ivel, gehörte; diese standen dem Geschäfte der Aushe-bung vor; aber jeder Cantonpflichtige suchte, so gut es gehenwollte, durchzukommen und frei zu werden; auch sprach manvon dem aui-i ssern Kunos, und dieser verfehlte Wirkungund Ziel nicht. Jeder sah den Militärdienst als eine drückendeLast an, die man viele Jahre tragen müsse, und wenn mannicht ausweichen konnte, gab man, aber unmuthig, der fata-len Nothwcndigkeit nach. —
Außer den Beurlaubten, die nur eine kurze Zeit in derGarnison dienten, waren alle Soldaten Sklaven, die größ-tenteils gezwungen dienten, oder dcmoralisirt waren, denenman nicht trauete, und die ängstlich bewacht wurden. Dießkonnte nur geschehen durch Solche, die man in einer langenReihe von Jahren erprobt und als gewisse, zuverlässige