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Natur ist, brütet, den Zorn veMrgt, und auf Befreiungsinnt. Wo nur allein äußere Disciplin und ihre Härte zu-sammenhält, und die freie Bewegung sittlicher Motive nichtstattfindet, sieht man nur Maschinen, die zwar gehorchen,aber Sklaven sind, die ihren Dienst als eine Last betrach-ten, welche drückt und einengt. Statt zu wachen, müssensie bewacht werden, und nur der Stock und seine Prügelerhalten die Ordnung. Die Preußische Armee und ihre Regi-menter trugen daher in ihrem Schooße ein sittliches Verderben,das krebsartig um sich fraß und durch den Auswurf an-steckend auch für noch gesunde Theile wirkte. Die strengeDisciplin, welche gehandhabt wurde, und jeder Vorgesetztenach Willkühr handhaben durfte, die entehrenden Strafen,die unerbittlich auf das geringste Verschen gesetzt waren, diepünktliche Beobachtung vieler vorgeschriebenen Normen undFormen war die Hauptsache. Alles dieß hatte den Militair-dienst zu einer Straf- und Zuchtanstalt gemacht. Alles zit-terte beim Antreten der Compagnie; Jeder wurde, Mann fürMann, vom Kopse bis zum Fuße genau revidirt. War dasLederzeug nicht blank genug und gehörig geputzt; fand sichein Fehler beim Zuknöpfen der Stifelctten, so daß ein Knopfnicht genau auf den andern schloß; war das Haar nichtgenug gepudert; schlössen die Locken nicht fest genug an;war der Zopf zu lang, zu breit, hatte er nicht die gehörigeForm: so wurde dieß als ein Verbrechen angesehen undschwer mit Schlägen, oder mit Krummliegen auf harter,kantiger Pritsche, bestraft. Der Geist der Freudigkeit warentflohen; der eines ängstlichen Sklavensinnes war sichtbar.Es wurde nicht mehr für eine Ehre gehalten, sondern füreine Strafe und Schande, Soldat zu sein. Derjenige, anwelchem Alles versucht war und der sich nicht bessern wollte,