V!Il
wenn irgend Einer, so verdient Er diesen vielsagen-den Namen. Ich darf es sagen, und sage es jetztmit demüthigem, thränenvollen Dank: ich habe Ihnin christlicher, kirchlicher Beziehung durch und durchgekannt; unzähligcmal hat Er mit mir darüber ge-sprochen, und Sein Herz war voll davon. Darumenthält dieses Buch auch Nichts, als was ich vonIhm Selbst aus Seinem Munde in vielen Jahrenoft vollständig gehört, und was ich jedesmal, so vielmir möglich, worttreu in mein Tagebuch niederge-schrieben habe. Historische Wahrheit war allein dabeider mich leitende Grundsatz, nnd es ist in die Cha-rakteristik des verewigten Herrn auch nicht Ein frem-der, Ihm nicht angehöriger Zug gekommen. Freilichsind Seine Ideen entwickelt; aber dieß gilt, weil Erin Texten gewöhnlich sprach, nur von der Ausführung,keineswegs aber ist eine Ausschmückung hinzugekom-men, sondern Alles einfach und ehrlich, wie Er selbstwar, erzählt, und mit wirklichen, der Welt bekanntenThatsachen belegt. In der historisch-psychologischenWahrheit war und blieb ich so strenge, daß ich vonden vielen durch würdige Männer mir zugeschicktenErzählungen der Charakterzüge Friedrich Wil-helms ZU. nie, was mir oft wehe that, Gebrauchmachte, weil ich nun einmal Nichts aufnehmen wollte,