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allen Staats-Jnstitutionen genau zusammenhängt, hatEr die systematische Theologie, in deren Dogmen dieTheologen nie einig waren, und nie einig sein werden,von der praktischen Religion getrennt, diese zur Sachedes Herzens und Lebens gemacht, und in die Man-nigfaltigkeit das große zusammenhaltende Princip derEinheit gebracht. Zn ihr liegt der gesunde, lebens-volle Keim innerer wachsender Entwicklung und desFortschritts; sie ist eins der ersten und größten WerkeSeines Geistes und Herzens; sie kann verkannt undangefeindet werden, wird aber, tief gewurzelt im Ge-müthe des evangelischen Volkes, so gewiß nicht wie-der untergehen, als der Mund ewiger Wahrheit ge-sagt hat: Es wird Eine Heerde und EinHirt werden. Das Größte und Beste, was esim Himmel und auf Erden, im sichtbaren und un-sichtbaren Reiche des Glaubens und der Tugend giebt,ist das Gebet und der Wunsch des Herrn: „Laß sieAlle Eines sein in mir und in dieser Ein-heit sie vollkommen werden."
Dieß war das hohe Ziel, was dem vollendetenHohen Herrn vorschwebte, und auf den Weg dahinwollte Er durch die Union Sein Volk bringen. Dieheilige Schrift nennt gute Könige auch Hirten, und