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was sich auf Geistesbildung bezieht, in dem Grade, daß wenn mannicht wüßte, welche Arbeit Er dem Kriegswesen widmet, der Ausbil-dung und Verbesserung der Gesetze, der Unterstützung des Ackerbaues,der Gewerbe und des Handels, man glauben sollte, daß Er ausschließ-lich der Kunst und Wissenschaft huldige.
Man kann aber die Wissenschaft nicht recht begünstigen, wenn mansie so geleitet wünscht, daß sie zur Befestigung der Herrschaft oder zurVertheidigung gewisser Meinungen diene. Die Wissenschaft kann nurgedeihen, wenn sie frei ist. Dem Fürsten also, der ihre Blüthe zu för-dern wünscht, wird das Erste und Wichtigste sein, zu gestatten, daßman denke, was man will, und sage was man denkt. Und das unserhuldreichster Herr dieses im Allgemeinen wolle, steht durch die zuverläs-sigsten Beweise fest. Die aber, welche ihre Rede nach seinem Winkeschmiegen, wird der Fürst eher verachten als lieben. Denn wenn durchKnechlschast Alles werthlos wird, so ist vollends nichts niedriger alsknechtische Wissenschast.