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mit Stock und Dcgen an der Seite, mit Schnallenschuhen und Hand-krausen, mit rolhcn Hosen und breitgeschoßten Westen von Silbcrlahn,daß sie inti-s wie extra mnros ein gleiches Erstaunen erregte. Einsolcher rothbehoster oben versilberter Diener kostete mehrere hundert Thaler.
Nach beendigtem Fackeltanze begaben sich der König und die könig-liche Familie unter Vortritt der Hofstaaten nach den Zimmern Friedrichsdes Ersten zurück, wo am Morgen die Feier damit begonnen hatte, daßdie aus dem Schatz durch einen Beamten desselben überbrachte und voneinem Offizier und zwei Mann Garde du Corps bis in das Vorzim-mer cskortirte Krone auf dem Haupte der Braut befestigt wurde.
Nach Beendigung der Feier wurde die Krone den Beamten deS kö-niglichen Schatzes wieder überliefert und nachdem von der Ober-Hos-meistcrin das Strumpfband auSgetheilt worden, der Hof entlassen.
Die Stelle des Kronprinzen von Baiern vertrat bei der Trauungder Prinz von Preußen. Der Trauring wurde dem Grafen vonNoßlitz übergeben, welcher beauftragt war, sich sofort nach der Trau-ung nach München zu begeben und dem Kronprinzen von Beuern den-selben mit der Nachricht von der vollzogenen Trauung zu überbringen.
Große Thcilnahme erregte der Befehl, welcher die Ausschüsse sämmt-licher Provinzialstände nach Berlin zu einer Generalversammlung imAugust berief. Sie sollten, laut der, am achtzehnten October gehaltenenEröffnungsrede, „die abweichenden Ansichten der Landtage einzelner Pro-vinzen vermitteln, über etwaige, bei der wcitcrn Berathung der Gesetzein den höhern Instanzen der Legislation hervorgetretene, neue Momentesich nochmals gutachtlich äußern, bei den Vorbereitungen allgemeinerGesetze, sowohl über deren Nothwendigkeit, als über die bei ihrer Ab-fassung zu befolgende Richtung, ihr Gutachten abgeben und auch bei