SS
geheure Taufkuchcn aufgestellt, welcher mit seinen Zierrathen etwa vierFuß hoch war und etwa dreißig Zoll im Durchschnitt hatte.
Am siebenundzwanzigsten Januar, wo der König sich vom Schloß Wind-sor nach London begeben hatte, überreichte der Lord-Mayor dem Königeeine Adresse der City, an deren Schlüsse es heißt:
„Erlauben Sic uns, Sire, unsre ernstlichen Wünsche auszusprechen,daß Eure Majestät Anwesenheit in diesem Lande dahin zielen möge,eine Freundschaft und Allianz zu vermehren und zu verewigen, die fürdas protestantische Interesse so wichtig und im hohen Grade geeignetsind, die Freiheiten und die Wohlfahrt der preußischen wie der britti-schen Nation zu fördern."
Der König verlas folgende Antwort:
„Lord-Mayor und Gentleman! Nehmen Sic Meinen wärmstenDank für Ihre Theilnahmc an Meinem Eintreffen in diesem Lande.Ich habe mit besonderem Wohlgefallen die Gelegenheit wahrgenommen,welche die gütige Einladung der Königin Mir gewährt, die hohe Ach-tung und aufrichtige Freundschaft zu bezeugen, welche Ich für Ihre mitRecht geliebte Monarchin empfinde, um einer der Pathen bei demKöniglichen Kinde zu seyn, für welches Ich Gottes Segen erflehe. ESwird mir zu hoher Befriedigung gereichen, wenn mein Besuch in diesemLande dazu beitragen sollte, die freundschaftlichen Verhältnisse, welchezwischen beiden Ländern so glücklich bestehen, zu vermehren und zu ver-ewigen — Verhältnisse von so hoher Wichtigkeit für die Aufrechthal-tung und Entwickelung aller Segnungen des Friedens und für die För-derung der Civilisation, die aus christlicher Frömmigkeit und Tugend be-gründet ist. Es freut Mich, diese Gelegenheit wahrzunehmen, um MeineGesinnungen gegen den Lord-Mayor, die Aldermänner und die Cityvon London zu äußern."