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2/3 (1843)
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then, auf die Frage wie das Kind heißen solle:Wir nennen eS Al-bert Eduard. ' >5: ->! n "V

Nach der Taufe kehrten die hohen Herrschaften nach dem Schlossezurück, wo ein Ordenskapitcl abgehalten wurde. Nachdem die Königinim StaatSsaal Platz genommen und alle Ritter sich eingefunden, wardder König zuin Ordensritter erwählt.

Der König wurde zwischen zwei Rittern eingeführt; alle Ritter stan-den auf, worauf der König sich in einen Staatssessel rechts von derKönigin setzte. Die Königin zeigte ihm hierauf seine Erwählung an;der Wappenkönig überreichte das Hosenband knieend der Königin, wel-che dasselbe, von zwei der ältesten Ritter unterstützt, um das linkeBein ihres hohen GasteS schnallte. Unter gleichen Formalitäten wur-den hierauf Band und Collier dem Könige über die linke Schulter ge-heftet.

Nach seiner Rückkehr verlieh der König der Königin Victoria unddem Prinzen Albert den schwarzen Adler-Orden.

Bei dem Feste in der St. Georg's Halle war Alles beisammen, wasdie brittische Krone an Raritäten auszuweisen hat, so das in Scringapatamerbeutete Tigcrhaupt, daS sogenannte Tower Salzfaß, das ans einem Juwelgearbeitet ist; eine goldene Schüssel zum Werthe von zehntausend Gui-neas, die aus den vielen Schnupftabaksdosen Georgs IV. gefertigtwurde; eine Trinkschaale aus einem Smaragd und eine andere auseiner Nautilus-Schale, die man für ein Werk Benvcnuto Ccllini'shält. Die Ausschmückung der Gemächer war bewunderungswürdigAm Diner nahmen hundertundvierzig Personen Theil; jedem Gaste warteteein eigener Bedienter in königlicher Livree auf.

Die Königin Victoria wurde vom Könige zu Tisch geführt.

Um zehn Uhr begann daS Conzert in der Waterloo Gallerie, wolauter deutsche Musikstücke aufgeführt wurden. Hier war auch der un-