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ßcrn, und zum letztem hat Ihr Antrag Mir, nachdem ich Mich überden Gegenstand desselben bestimmt genug ausgesprochen, Anlaß gege-ben. Ich weiß übrigens sehr wohl den Mißgriff des städtischen Vor-standes von dem Mir wohlbekannten lautern, treuen und ergebenenSinn der Breslauer Einwohnerschaft zu trennen, und habe es deshalbsehr bedauert, daß wider Meine Absicht die Eröffnung, welche nur demMagistrate und den Stadtverordneten mitgetheilt werden sollte, einefür die gesammte Bürgerschaft schmerzliche Oeffentlichkeit erhalten hat."
Am zweiten September äußerte sich der König bei der Audienz derBrcslauer Deputirten in Licgnitz, nachdem er die Einladung der Stadtzu einem Dejeuner angenommen, daß seinen Wünschen nur entgegengekommen würde und daß er sich freue, alte Bekannte wieder zu findenund neue Bekanntschaften zu machen.
Am dreizehnten September zog der König mit seinör Gemahlin inBreslau nach vorher abgehaltenem Manoeuvrc ein. Es war dicS einDoppclfcst, in dem zugleich die Säkularfeier der preußischen Herrschaftüber Schlesien mit gefeiert wurde.
Es sollen hier nicht die Empfangsfeierlichkeiten und die Trachtenund Zeichen der achtundzwanzig Gewerkschaften beschrieben werden, ob-gleich diese sehr hübsch waren und den König zu dem Wunsche Ver-anlassung gaben, die Embleme noch einmal in der Nähe zu sehen, dagegenmöge ein landwirthschastlicher Aufzug hier eine Stelle finden, der amfolgenden Tage nach einem Pferderennen veranstaltet wurde, und vonwelchem der König erklärte, daß er Achnliches noch nicht gesehen habe.
Die Beschreibung, hier etwas abgekürzt, rührt von Herrn LadislausTarnowski her.
Der Ackerbau, daö Treiben des Landmanns vom Erwachen deS Früh-lings bis zum Absterben der Vegetation ward hier sinnbildlich darge-stellt. Eine weiße Fahne mit goldener Strahlensonne und der Umschrift