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die Stelle des Herrn von Kamptz gestellt. — In srühern Jahren hatteer unserer Zeit allen Beruf zur Gesetzgebung abgesprochen, doch bewiesschon die Annahme der Berufung, daß Zeiten und Bewegungen, dieseitdem in's Land gekommen sind, seine Ansichten hierin geändert. Hatteer sich doch im Staatsrathe bereits als einen Anhänger deS Fortschrit-tes bekundet, er soll unter andern einer der ersten gewesen sein, der fürdie Eisenbahnen gesprochen. Die ihn genauer kannten fürchteten nicht,daß er das Landrccht auf das alte römische Recht zurückführen werde,eher besorgte man, daß er aus religiösen Ansichten manchen Vorschlägenzum Beispiel im Ebercchtc, beistimmen dürfte, welche wie man meinte,von der pictistischen Partei ausgehend, die bisherige Freiheit zu be-schränken droheten; denn schon als Lehrer erklärte er sich entschiedengegen die Leichtigkeit mit der Ehen geschieden werden könnten, und hobhervor, daß hierin die Sitte besser sei, als das Gesetz.
Dem General der Kavallerie v. Borstell schenkte der König in An-erkennung der im Befreiungskämpfe erworbenen großen Verdienste einDotationskapital von hunderttausend Thalern.
Ein gleiches Geschenk ward im März 1842 der Familie von Kalk-reuth zu Theil für frühere dem Staate geleistete Dienste, zum Ankaufvon Gütern und Stiftung eines Fideikommißes.
Der König fährt häufig auf der Eijenbahn nach Potsdam und setztsich dann höchst pünktlich ein. Kürzlich aber hatte die Glocke bereitsdas dritte Mal geläutet, und Se. Majestät sprach noch immer mit seinenBegleitern. Die Beamten sind deßhalb höchst verlegen, Niemand wagteS, den König zu stören, und doch ist der sich kreuzenden Züge wegen,Pünktlichkeit nöthig. Da läutet man zum vierten Male, doch der Kö-nig geht noch einige Schritte zurück und winkt mit seinem Stocke. Da