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licher Miene nnd den Worten: Gut für den Marqueur! unter denTisch. Dem jungen Manne im einfachen Rocke röthete sich das Ge-sicht vor Zorn, indeß mäßigte er sich, und rief: Va bsnque! Alle Um-stehenden staunten ihn an; cS standen gegen sechstausend Goldstückeauf dem Tische. —
Auch der Banquier veränderte die Farbe, und frug, was er im Falldes Gewinnes für eine Sicherheit habe.
Der junge Mann richtete sich noch höher empor, knöpfte seinen Rockaus, zeigte auf den Stern des schwarzen Adlerordcns, welchen er aufder Brust trug, und sagte: Ich bin der Kronprinz von Preußen! —
Alle Anwesenden waren wie vom Donner gerührt: der Banquierwurde leichenblaß, zog, und — verlor.
Mit dem größten Gleichmuthe ergriff der junge Fürst die Casscttemit den sechstausend Louiöd'or, warf sie mit den Worten: Gut fürden Marqueur! unter den Tisch, und verließ den Saal.
Einer von den schönsten Zügen in dem Charakter des Königs ist dieoft bewiesene Vorliebe für seine alten Erzieher und Lehrer.
Er nahm an allen Verhältnissen Delbrück's den lebhaftesten Anthcilbis an dessen Tod im Jahre 1830.
Bekannt ist, welch' vertrauter Umgang zwischen dem Kronprinzen undAncillon statt fand und er läßt ihm, wie Nicbuhr, der in Bonn starb,prachtvolle Monumente errichten, zu denen der König selbst die Inschrif-ten verfaßt hat. — Des Letzteren Grab besuchte der König auf seinerReise im Jahre 1842, während er bei einer frühern Anwesenheit inBonn, als Nicbuhr noch lebte, mit ihm Arm in Arm durch die Stra-ßen wandelte.
Unter den noch lebenden Lehrern erfreut sich vorzüglich Herr von Sa-vigny königlicher Huld. 1842 ward er seinem bisherigen Wirkungs-kreise als Professor entzogen und als Minister für die Gesetzrevision an