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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
Entstehung
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Handlungen des Gewerbevercins, und das Zcitblatt fürGewerbetreibende, von Weber; für Ockonomic und Garten-bau: dieAnnalcn der Landwirthschaft und die Verhandlungendes Vereins zur Beförderung des Gartenbaues. Wirhaben in Berlin an 59 Buchhandlungen, 29 Buchdruk-kernen, welche 136 Pressen, 3 Dampfmaschinen und meh-rere andere Druckmaschinen unterhalten. Die Geschichteder königl. Bibliothek vom Prof. Wilkcn zeigt uns was inneueren Zeiten aus diesem Institute geworden ist, welchesain Ende des I. 1827 aus nahe an 259,099 Bänden und4611 Handschriften bestand.

Die schonen Künste, welche unter den früheren Fürsten nurMomente von freudiger Ermunterung zählen, haben dage-gen seit mehr als 25 Jahren und besonders in den letzten12 bis 14 Jahren von dem regierenden Könige ermuntert,gehegt und gepflegt, bedeutende Fortschritte gemacht. AlsBeweise dienen, die Errichtung eines Museums für Kunst-gegenstände, die angekauften Sollyschcn und GiusiinianifchcnGemälde-Sammlungen, die Werke aus Marmor und Erz,welche aus den Werkstätten unserer Bildner hervorgegangensind, die ausgezeichneten von unser» vaterländischen Künst-lern verfertigten Gemälde, welche entweder die Wohnungdes Monarchen, die Gemächer des Schlosses, die Kirchenund öffentlichen Gebäude zieren oder als Monumente auf-gestellt sind. Daher wir als Bildhauer Schadow, Rauch,Ticck, die Gebrüder Wichmann, als Geschieht - und Bild-nißmalcr Begaffe, Dähling, Hampe, Hummel, Kolbe,Kretschmar, Schoppe, Wach, als Landschaftsmaler Lüdkeund Rösel, als Portrait- und Pferdemalcr Krüger u.a.m.,als Medailleure Loos, Brandt, Götze nennen können, lieberdie Lithographie und das Diorama haben wir schon frühergesprochen, und wenn wir auch hier nicht wie in Wien undanderen Hauptstädten große Privatgalcrien haben, so giebtes einige bedeutende Sammlungen, die des General-Post-meisters von Naglcr, des Grafen von Rcdern, des Gene-rals Rühle v. Lilienstern, uud das Museum des Grafen von