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1801 erbauetc Schauspielhaus durch eine Feuersbrunst, de^reu Veranlassung nie zu ergründen gewesen ist, in einigenStunden in einen Aschenhaufen verwandelt wurde, so wardein anderes in den I. 1319—1820 nach Schinkels Planewieder aufgeführt. Es erhielt eine neue, sowohl in Rück-sicht auf innere Ranmvertheilung als äußere Architekturvon dem früheren Bau verschiedene Form, obgleich ein Theilder alten Fundamente bei dem Neubau benutzt wurde.Das Gebäude hat die Haupt-Faeade auf dem Platze derSeehandlung gegenüber. Eine 52 Fuß hervortretende, 85Fuß breite und 27 Stufen hohe steinerne Treppe führt zumPeristyl von sechs gcreifelten jonifchen Säulen. Die Ar-chitravsteine, die sie tragen, um das Frontispiz zu bilden,reichen von einer Säule zur andern und haben 18 FußLänge. In dem ersten Frontispiz ist in erhabener Arbeitnach Tiecks Modellen der Tod der Niobe und ihrer Kin-der dargestellt. Auf der Spitze und den beiden Seiteneckendes Frontispiz stehen: Melpomene, Polyhymnia und Tha-lia aus Sandstein von dem Bildhauer Rathgeber aus Go-tha nach Tiecks Modellen gearbeitet. Am Fries ließt mandie Inschrift: ?i'>clt-ricus uckielmus III.
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Sie ist von Hirt, und bedeutet daß Frie-drich Wilhelm Iii- das durch eine Feuersbrunst zerstörteTheater und den Konzertsaal mit größerer Pracht wiederhergestellt hat. Die Verzierung der Treppenwände fehlt noch;es sollten Bacchus und Ariadne auf Löwen und Panthern inkolossaler Größe hier aufgestellt werden. — Ueber diesemFrontispiz der Hauptfacade erhebt sich ein Aufbau mit ei-nem etwas tiefen liegenden Frontispiz, in dessen Felde Erosmit dem Bogen als Weltsieger steht; ihm zur rechten knieteine Psyche vor einer komischen, zur linken eine Psyche voreiner tragischen Maske. Auf der Spitze dieses Frontispizsteht Apollo in einem Wagen, von gepflügelten Greifen ge-zogen, 18 Fuß hoch, nach Tiecks Modell, von Werner undNeffen in Kupfer getrieben. Auf den Seitenecken stehen
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