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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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Würde hielten, die Stelle liebevoller Krankcnwarterinnengewissenhaft zu verwalten. Als die Waffen ruhctcn, undder Friede den bewaffneten Männern des Vaterlandes ver-gönnte, in ihre bürgerliche Verhältnisse zurückzutreten, zogensich die Frauen allmählig wieder in das Hciligthmn ihrer Häus-lichteit zurück, bcmühcten sich aber dann noch die Thräncnder Verarmten und Hülflosen, so wie der im Felde erblinde-ten Krieger zu trocknen, und mehr als augenblickliche Hülfezu leisten. So entstand denn der vaterländische Verein zurVerpflegung hülfloscr Krieger der berliner Garnison ausden Fcldzügen von 4813 — 1815 im I. 1815 gestiftet; derFrauenvercin, zur Unterstützung der bei Großbcercn undBennewitz invalid gewordenen Landwehrmänner und Frei-willigen, im I. 1814 errichtet; die Kommission zur Unter-stützung der invaliden Landwchrmanner und Freiwilligen;der Wohlthätigkcitsvercin vom I. 1813 zur Unterstützunghülfloser Familien. Der König, um diesen edlen Sinn zuehren, gründete am 3. August 1814 den Luisenorden fürdiejenigen Frauen und Jungfrauen, welche durch Kranken-pflege und Sorgfalt für die verwundeten Krieger sich indem I. 1813 und 1814 Verdienste um das Vaterland er-worben hatten. Dieser Orden hat sein eigenes Kapitel, aus einerVorsteherin und 4 Mitgliedern bestehend. Um die unmit-telbaren und mittelbaren Verdienste der Männer in denFcldzügen des Freiheitskampfes in den I. 1813—1815 zubelohnen, wurde auch noch der Orden des eisernen Kreuzesgestiftet, am schwarzen Bande mit weisser Einfassung fürdie Krieger, am weissen Bande mit schwarzer Einfassungfür die andern, welche dem Staate als Zivillisten wesent-liche Dienste geleistet haben, und aus Großkrcuzen und2 Klassen bestehend. Dieser Orden, der von Friedrich ll.errichtete Orden poui- le merlte, die früher erwähntenOrden des schwarzen und rothen Adler, die Ehrenzei-chen, und endlich der bei Abschaffung der Ballei Branden-burg, des Johanniterordens und Einziehung der Ordcns-güter am 23. Mai 1812 zum Hausordcn gewordene St.