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künde sind; das ärztliche Klinikum (Ziegclstraße No. 6);das klinische Institut für Chirurgie und Augenheilkunde(Ziegelsiraßc No. 5); das klinische Institut für Gcburts-hülfe und Krankheiten der Frauenzimmer und ncugcborncrKinder (Oranienburgcrstraße No. 29). — Die Anzahl derStudirenden betrug im Winter von 1827 bis 1828 nichtweniger als 1712. An ordentlichen und außerordentlichenProfessoren und Docentcn waren in der theologischen Fa-kultät 11/ in der juristischen 19/ in der medizinischen 32/und in der philosophischen, für viele gelehrte Fächer 46 i).— Die Mauern, die ehedem den Garten hinter dem PrinzHeinrichschcn Palais, von der Seite der Univcrsitäts- undDorotheenstraße umgaben, sind niedergerissen worden, undes ist jetzt hier ein der Universität gehöriger botanischer Gartenund ein kleiner öffentlicher Park, der zum Durchgang vondem Platz am Zeughause nach der Dorotheenstraße dient.Der eigentliche große botanische Garten, der als zurUniversität und Akademie der Wissenschaften gehörig, be-trachtet werden kann, und der vor dem Potsdamcrthore,nahe bei dem Dorfe Neu-Schömberg liegt, wurde im I.1715 angelegt, und ist in neuerer Zeit vorzüglich durch dieberühmten Botaniker Gleditsch und Wildenow, und unterder gegenwärtigen Regierung durch den zeitigen DirektorProfessor Link gehoben worden. Es sind darinnen mehrals 12,999 fremde Gewächse, sowohl im Freien, als auchin sehr ansehnlichen Gewächshäusern 2).
t) Die Namen und Wohnungen der Professoren sendet man imAdreßkalendcr für Berlin und Potsdam, der alljährig bei Rücker, imJnselgebäude, ersebcint. Ein besonderes Berzeichniß der Studirendenist bei dem Logis-KommissarinS der Universität zu haben. Die Win-tervorlesungen sind vom Montag nach dem 14. Oktober bis Sonn-abend nach dem 29. März, und die im Sommer vom Montag nachdem >9. April bis Sonnabend nach dem 17. August.
2) Der große botanische Garten hat einen Direktor, einen Gar-teninspektor und zivei Beamte. Im Sommer hat Jedermann des