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Berlin oder Geschichte des Ursprungs, der allmähligen Entwickelung und des jetzigen Zustandes dieser Hauptstadt : in Hinsicht auf Oertlichkeit, Verfassung, wissenschaftliche Kultur, Kunst und Gewerbe
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brandenburgischcn Länder in Franken, von dem Marggra-fen von Anspach-Barcuth als Hausorden übernommen har-re, erhielt noch eine zweite und dritte Klasse, und die gol-dene und silberne Medaille an dem Bande des rochen Ad-lcrordcns. Bei der ersten Vertheilung der, zur Belohnungtreuer Dienste und Anhänglichkeit an König und Vaterlandwährend der fremden Herrschaft gestifteten, dritten Klassedes rochen Adlcrordens, wurde Jffland zum Ritter dieserKlasse ernannt, und solchergestalt zu den ersten und wür-digen Dienern des Staats mitgezählt. Viel hatte er wäh-rend der zwei Trauerjahre, vom Oktober 1806 bis De-zember 1808 durch feine Vaterlandsliebe und Anhänglich-keit an den König, von Seiten der französischen Behördenleiden müssen. Trotz der sehr geschmälerten Einnahme derTheaterkasse in Folge der feindlichen Okkupation, da dieEinheimischen das Schauspiel weniger besuchten, und dieFranzosen sich die meisten Logen und Plätze unentgeldlichvorbehalten hatten, mußten größtenteils nur Singcspieleund Ballette gegeben werden, und die Direktion des Thea-ters war genöthigct, um diese Stücke mit der verlangtenPracht auszustatten, das Korps de Ballet der Oper unddie meisten Mitglieder der königl. Kapelle besonders zu re°numerircn. Damit aber das rccitirende Schauspiel dabeinicht ganz unterdrückt würde, so suchte Jffland für dassel-be, außer den ältcrn Mitgliedern, neue würdige Repräsen-tanten zu gewinnen, und gewann solche wirklich in derPerson der Maaß, einer gcborncn Berlinerin, die auf demWeimarschcn Theater ihre erste Bildung bekam, und in derPerson mehrerer von ihm selbst gebildeten jungen Schau-spieler, als Lemm, Nebcnstcin, Stich, Blume u. s. w., umneben den Opern und den damals am meisten beliebtenBalletten, Harlekins Gebnrt und Harlekill im Schutz derZauberei, auch Schillersche Trauerspiele, Kotzebuesche undJfflandsche Schau- und Lustspiele aufführen zu können.Freilich mußten nicht allein die Vorstellungen des Theatersauf den Anschlagezctteln zugleich deutsch und französisch an-