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felde aus über Berlin gefolgt. Hiermit beginnt die zweiteEpoche in Berlin's Geschichte unter dem jetzigen König,und geht bis zu dein Zeitpunkte, wo Preußen durch denzweiten Pariser Frieden seine frühere Selbstständigkeit sich er-kämpfte.
Traurig war das Bild welches die Hauptstadt nachdem Einzüge der Franzosen am Ende des Monats Oktober1806 darbot. Das Schloß und die vorzüglichsten öffent-lichen Gebäude waren von den Haupt-Militair- und Vcr-waltungsbeamten bewohnt. Alle Häuser lagen voll Ein-quartirnng, für deren Vertheilung ein besonderes aus städ-tischen Beamten und einigen französischen Offizieren beste,hendes Einquartierungsbüreau sorgen sollte, wobei allesaber nach den oft willkührlichcn und drückenden Bestim-mungen der Sieger ging. Die Stangen am Lustgartenwurden ausgebrochen, damit die kaiserliche Garde währendNapoleons Anwesenheit in Berlin ungehindert dort aufmar-schircn und paradiren konnte. Das Zeughaus, ans wcl«chem die Kanonen und Waffen aller Art beim Ausbruchdes Krieges fortgeschafft worden waren, wurde in eine fran-zösische Feldschmicde verwandelt, wo der Rauch aus allenFenstern herausdampfte, da dieses Gebäude gar keineSchornsteine hat; die meisten Kirchen dienten zu Bivouaks.Aus mehreren Kasernen wurden Lazarcthe für die Krankenund Verwundeten der französischen Armee und der mitden Franzosen verbündeten Truppen aus Deutschland undItalien, gemacht. Was die preußische Regierung an Kost-barkeiten, an baarcm Gelde, an Schätzen aus den Antiken«und Medaillen-Kabinct im Schlosse bei Zeiten hatte fort-schaffen können, wurde jenseits der Weichsel gebracht; wasman aber an Statuen aus dem Alterthume, an Gemäldenvon den vorzüglichsten Meistern in der hiesigen und derPotsdamer Gcmäldcgallcrie, so wie in den königlichenSchlössern hatte zurücklassen müssen, suchte der Archeologund Kunstkenner Denon in Napoleons Namen aus, undließ alles nach Paris bringen; als Siegeszeichen wurde der