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neur und Kommandant zu gebieten hatten, bestand aus ei-ner Schwadron der Leibgarde zu Pferde, dem LcibregimentHusaren, dem Kürassierregiment, Gcnsd'armcs genannt,6 Regimentern Infanterie, dem Artillerie- und Pontonier-korps, dem Jnvalidcnkorps und einem Stamme Landmilitz,im Kriege zur Bestellung der Wache.? in Berlin. Als Mi-litair-Erzichungsanstaltcn gehörten noch zum Militairstandedie im I. 1765 vom Könige errichtete ecols mlUr-U-re, und das Kadettenkorps. Die Zivileinwohner wurdendanials, wie noch jetzt, in Absicht der Jurisdiktion in Exi-mirte und Nichtcpimirte eingetheilt. Eximirte nennt mandie Einwohner, welche der Gerichtsbarkeit des Kammerge-richts unterworfen sind, z. B. die Adlichen, die königlichenRache und Beamten, die zum Hofe gehörigen Personenu. f. w. Die Nichtepimirten sind alle übrige zur Juris-diktion des Magistrats und des Stadtgerichts gehörigeEinwohner. Die Mitglieder der Kolonie hatten damalsihr besonderes Unter- und Obergericht. Die Rechtssachender Juden wurden von einer Abtheilung des Kammer-gerichts geschlichtet, die Judenkommission genannt. — InBetreff der Abstammung der Einwohner Berlins, so gesell-ten sich zu den wendischen Familien und zu den Deutschenaus Ober- und Niedersachsen, wovon schon im Anfang die-ses Werks die Rede gewesen ist, so wie zu den Men-schen aus allen Gegenden Deutschlands und den übrigenLändern von Europa, welche sich hier nach und nach, wiees an jedem Hauptorte, Sitze des Hofes und der Landes-behörden, der geistigen Kultur und des Gewerbfleißes zugeschehen pflegt, niedergelassen hatten, erstens die zu 5168Seelen im 1.1784 berechneten französischen Flüchtlinge, mitInbegriff der Waldenser, Wallonen, Schweizer u. s. w.deren Ursprung in Namen, wie Ancillon, Claude, George,Hümbert, Lecoq, Lautier, Palmie u. s. w. leicht zu erkennenist; ferner die unter Friedrich I. eingewanderten Böhmen, imI. 1784, 971 an der Zahl, deren Namen in eck und a,als Cottlatzeck, Kropaschek, Pulchrabeck, Kaffka, Swoboda
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