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eigentlich von der Burgstraße in Berlin nach der kleinenPräsidentenstraße in der Spandaucrvorstadt führt. Links,wo der Festungs- oder Königsgraben in die Spree fließt,war ehemals der schon oben erwähnte Währ oder Bär,der im I. 1786 abgebrochen wurde. Der steinerne Bandieser Brücke gehört zur Geschichte der folgenden Regie-rung, und die Einrichtung einer neuen Kommunikationdurch die Kunowskibrücke zu der gegenwärtigen Regierung.
Während im 1.1749 das Pflaster vor dem Pallaste No.9am Wilhclmsplatze erneuert und der Platz selbst mit einer dop-pelten Reihe von Lindenbäumen umgeben, zu einem Paradeplatzder damals markgräflich Karl- und Kalksteinschcu Regimen-ter eingerichtet, und statt des frühern Namens von Wil-helmsmarkt, den von Wilhelmsplatz bekam, erhielt inentgegengesetzter Richtung die Spandauervorstadt ihre größteSchönheit, als Friedrich II- vom nämlichen Jahre 1749an, den Theil der hier gehörigen Kontcrskarpe nebst Um-gegend ganz mit schönen Häusern besetzen ließ, wodurchder Haaksche Markt, von der Spandauerbrückc bis zurRoscnthalcr- und Oranicnburgerstraße; die alte Komman-dantenstraße, vom Haakschen Markte längs dem Fesiungs-grabcn bis zur Monbijoubrncke, (wovon der mit Bäumenbesetzte Fußweg, dem Graben entlang, auch die neuePromenade heißt); die große Präsidenten-und klei-ne Präsident enstraße, erstere von der Oranienburger-straße oder Haakschen Markt, die andere von der Monbi-joubrücke an, und beide nach dem Monbijouplatz führend, ent-standen sind, und ihre Namen thcils dem damaligen Kom-mandanten, General-Lieutenant Grafen von Haake, der imI. 1751 den Anbau dieser Gegenden dirigirte, und deindamaligen Stadt-Präsidenten Kirchciscn verdanken. DasSchloß von Monbijou blieb seit dem Tode der KöniginSophie Dororhee im I. 1757 lange Zeit unbewohnt, aberauf dem Platze bei Monbijou ließ der König auf einemPlatze, wo sonst ein königl. Holzmarkt war, im I. 1764das weitlänftige Manufaktur-Gebäude No. 10, für die
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