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ner, Henzi und Nahl dem Vater geformt, nachher abervon dein Meister eigenhändig übergcarbcitct. Die übrigenBildwerke von Schlüter sind die sonst im alten Domsiiftebefindlichen, und nach der jetzigen Domkirche unter Frie-,drich 11. hingebrachten, mit allegorischen Figuren reich ver-zierten zinnernen und vergoldeten Sarge des Königs Fricdr. 1.und der Königin Sophie Charlotte, so wie auch, unten inder Gruft selbst, der Sarg des im I. 1708 verstorbenenjungen Prinzen Friedrich Ludwig, der letztere von demMeister selbst aus Blei gegossen, die beiden vorigen abervon Jakobi nach Schlüters Modellen verfertiget; fernerdas große Denkmal des im I. 1701 hier verstorbenenGoldschnitts Mannlich in der Nikolaikirche. lieber einemgeschmackvoll ausgeführten steinernen Portale, das, durchein schön gearbeitetes Eisengittcr verschlossen, den Eingangzu dem Begräbnisse bildet, und mit herabhängenden, durchTodtenschädcl hindurch gewundenen Lorbeerkränzen verziertist, erblickt man neben einen kolossalen, mit Gcnicnbildernund dem bronzirten Doppelbildnisse des Männlich'schenEhepaars verzierten, jedoch halb verschleierten Urne, diefurchtbare Gestalt der Verwesung, die mit ihren Knochcnar-men ein angstvoll schreiendes Kind an sich reißt; auf deranderen Seite aber beugt sich der Genius des Lebensvor, und sieht mit bangem Entsetzen auf den jammervollenRaub. Dieser Genius, sammt dem Kinde, sind von schö-nem seelenvollen Ausdrucke. Als eine ganz vorzüglicheSchöpfung Schlüters erscheint noch das, im 1.1007 nachseinem Modell gegossene erzene Standbild König Friedrichs I.,was einige Zeit den Molkcnmarkt geziert hat, wie wir esunten sehen werden, und jetzt in Königsberg aufgestellt ist.Als Architekt verdanken wir ihm ebenfalls mehrere Meister-werke, die noch gegenwärtig der Residenz zum Schmuckdienen. Das schon erwähnte Haus, Burgsiraße No. 7;das Haus, No. 72 in der Wallstraße in Ncuköln, mit demschmalen Risalite, und mit seinen übereinander stehendendorischen, jonischen und korinthischen Mastern; das Gieß-