Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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günstigen Winden getriebene Schiff leitete. Die Erhaltungdes Friedens und seines Gleichgewichtes war Ihm, die großenphysischen und moralischen Uebcl des Krieges aus eigenervielfacher Erfahrung kennend, über Alles wichtig. Denstillen Verkehr, das ruhige Aus- und Eingehen des gutenBürgers, des einfachen Bauern, liebte Er über Alles; dieimmer stärker werdende Entwickclung des Volkslebens, vor-züglich durch die segnende Eintracht der kirchlichen Union,war Ihm Freude und Genugthuung, und darum haßte Erjede Störung und Unterbrechung, vorzüglich die Schreckendes Krieges und seiner Gewalt. Es lag in Seiner dochkcincswegcs weichen und schwachen, sondern vielmehr festenund männlichen Natur die Kraft der Versöhnung und Vcr-inittelung, und das WortCalmircn" war eine SeinerLieblings- und oft gebrauchten Ausdrücke, weil Er den Inbegriffund das Wesen der Sache in sich trug. Des langen Hadersmüde, waren zum Glück von Europa Seine beiden persön-lichen Freunde, der Kaiser von bestreich, Franz, und derKaiser von Rußland, Alexander, von demselben Geiste derMäßigung und Miloe beseelt. Für Seinen Theil nährteund befestigte denselben der König so viel Er konnte, undEr entschied kategorisch in Seinem Lande, da wo es nichtan Anlaß und Rath zum Kriege fehlte. Kaiser, Königeund Fürsten sammelten sich um Ihn in Berlin und Pots-dam; sie fragten Ihn, den Viclersahrencn, um Rath, undehrten Ihn, den Senior deutscher Fürsten. Alle Gesandtenfremder Mächte, welche in Seinem Hoflagcr versammeltwaren, blickten ehrerbietig zu Ihm hinauf; sie hielten es füreinen Vorzug, bei Ihm accredidirt zu sein; mit Allen ging Eroffen und gerade, mit Einigen cordial um. Sein richtigerpraktischer Blick, Sein gesundes unparteiisches Urtheil, Seine