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man an ihm; hatte man einmal das Vertrauen des Herrn, sobedurste man der Gunst Seiner großen und kleinen Dienernicht."
,,Wic gnädig der König billige Bitten berücksichtigteund wie gern Er Unglücklichen half, ist der Welt bekannt.Hier davon noch ein Beispiel. Durch nächtlichen Einbruch warzu C... am Rheine die Königliche Cafsc bcstohlen worden.Die schwere eiserne Schatulle mit zwei Schlössern verschen,konnte von den Dieben weder geöffnet, noch weggebrachtwerden. Sie nahmen nur die Summe weg, welche an demletzten Tage cingekommcn war und Abends nicht, wie es dieVorschrift fordert, in den eisernen Kasten gelegt ward, weilder controlirendc Beamte, der einen der Schlüssel hatte, nachN,.. verreist war und nicht hatte zurückkommen können.Die Verwaltung befahl dem Rendanten, die gestohlene Summezu ersetzen, weil es seine Pflicht gewesen sei, in Ermangelungdes zweiten Schlüssels zum eisernen Geldkasten seine amletzten Tage eingegangene Summe nach seinem Hause zubringen, um sie dort zu verwahren. Der Rcndant, ein be-währt rechtschaffener, ängstlich gewissenhafter Mann, bat, vondieser Forderung abzustehen, weil zum Ersätze sein ganzesVermögen kaum hinreiche. Aber es wurde der Prozeß gegenihn eingeleitet und es stand nach dem Gesetze und dessenForderung mißlich mit ihm. In dieser Noth klagte mir derMann, der früher ein treues Mitglied meiner Gemeinde war,sein bitteres Leid. Ich wandte mich mit meiner Fürsprachean meinen lieben alten Freund, den seligen Minister Maassen.Dieser bezeigte mir seine Theilnahme an dem Unglück desbraven Mannes; sagte aber: hier könne nur der König Helsen;an diesen möchte ich mich mit meiner Fürsprache wenden;