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Herrn mit dem apostolischen Glaubensbekenntnis; sprechen:„Ich glaube an eine heilige allgemeine christlicheKirche".
In den darauf folgenden Predigten entwickelte ich dieWahrheit: „daß der evangelische Glaube an Jcsum, denalleinigen Erlöser, der Vernunft gemäß sein müsse", undlegte zum Grunde die biblische Stelle:
„Herr! wohin sollen wir gehen? Du hast Wortede s ewigen Lebens. Evang. Johannis li, v. l >8. EuerGottesdienst sei ein vernünftiger". Römer 12, v. I.
„Es bieten sich Viele zu unseren Führern an. Baldsind es unsere Neigungen; bald die Beispiele Anderer; balddie Weisen unserer Zeit (Philosophen) u. s. f.: wem sollenwir folgen, wohin gehen? Wem wir aber auch uns anver-trauen mögen, keinen Besseren können wir wählen, als den,der Worte des ewigen Lebens hat, er, der Heiland der Welt,ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Zu dem Ent-schlüsse aber, ihm, und nur ihm allein, zu folgen, mit Ueber-zeugung gern, willig und ganz zu folgen, gehört Prüfungder Gründe, warnm wir so und nicht anders handeln. DieGründe kann aber allein die Vernunft, durch die der Menschzum Menschen wird, erkennen; sie müssen wir benutzen underwecken, wenn wir nach der Lehre der heiligen Schrift Alles
Gesinnung, daß sie aber auch eine» religiösen Jndiffercntismusoft erzeugt. Jene wird befördert und dieser verhütet durch diekirchliche Union, befördert durch Mannigfaltigkeit und Freiheit,verhütet durch Einheit in den tiefsten und höchsten Punkten.Kein Mensch, kein Volk kann, wenngleich ohne Confcssion, aufdie Dauer ohne Religion sein und bleiben. Nur muß man denBegriff derselben, wie Jesus, weit fassen.