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bracht hatte, führte Er auch aus, und in einem Eigenhän-digen Schreiben an Hardenberg, sagt Er-*)
„Durch beigehcnde, von mir vollzogene Edictc (über dieRegulirung der Gutsherrlichen und Bäuerlichen Verhält-nisse, und das Edict zur Beförderung der Landescultur)wird das Glück der Unterthanen und der Flor des Landesbeabsichtiget. Daß Beides dadurch wenigstens zum Thcilmöge erreicht werden, wünscht natürlich Keiner innigerund lebhafter als ich, und darf es zum Thcil hoffen underwarten nach dem, was Sie mir über die vorher gegan-gene Prüfung schätzbarer und erfahrner Personen berichtethaben. Möge der Segen des Friedens dieses wichtigeUnternehmen begünstigen.
Charlottcnburg, den 14. November 1811.
Friedrich Wilhelm."
Wer König Friedrich Wilhelm gewesen, welcher GeistIhn beseelt und was Er für den Staat gethan, wird erstspäter bekannt und gehörig gewürdigt werden, wenn die jetztnoch verschlossenen Archive mit ihren Urkunden und Original-Briefen sich geöffnet haben. Die Weltgeschichte ist das Welt-gericht; die ganze lebende Generation würde erstaunen, wenndes Königs Eigenhändig geschriebener literarischer Nachlaß,der mehrere Bände füllen würde, gedruckt würde.
*) Dieses mir mitgetheilte Eigenhändige Schreiben des Königsliegt im Original vor mir.