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entzogen hoben würde, wenn das Lied auf dem Zettel ange-kündigt gewesen wäre."
„An einem Tage, wo aus dem Schloßtheatcr in Char-lottcnburg gespielt wurde, bemerkte der König aus SeinemFenster eine Schaar junger Mädchen, die, von ihrer Gouver-nante geführt, im Garten spazieren gingen. Es war eineganze Pcnsions-Anstalt aus der Behrenstraßc in Berlin.Die strenge Ordnung der Königlichen Gärten ließ die Gou-vernante den Mädchen manche freie Regung untersagen, nachder diese sich grade sehnten. Der König schickte herunterund ließ der Gouvernante sagen, sie möchte mit den Kleinendas Theater besuchen; Er selbst wolle es verantworten, wennsie vielleicht etwas länger ausblieben; und was das Stückbeträfe, so könne sie ganz ruhig sein, es würde etwas ge-geben, was Er auch Seinen Kindern zu sehen gestatte. Gleich-zeitig kam natürlich der Befehl, der ganzen Pensions-Anstaltgute Plätze im Theater anzuweisen."
„Es kamen Tyrolcr Gcbirgssänger nach Berlin, die, da-mals noch eine ganz neue Erscheinung, auch bei einerAbend-Vorstellung im Palais der K. Prinzessinnen einigeLieder singen sollten. Auf der Probe gefielen ihre Leistungendem Könige; aber von den Worten ihrer Lieder ließ sichnichts verstehen. Den Vorsänger freundlich ermunternd,fragte der König: „ob man den Text nicht drucken könne? da-mit die Gesellschaft doch wisse, was denn eigentlich gesungensei." Mit der größten Naivctät suchte der ehrliche Tyrolerdem Könige gleich das erste Lied verständlich zu machen, undes ergab sich: