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wortct: „Ich danke für Eure gute Gesinnung; aberda kann ich nicht dienen. Ich bin ein Hohenzoller,— das steckt im Blute, ich kann nicht anders."
Jubelnd nahm das Publicum diese Worte auf. DerBeifall wollte gar nicht enden, und dauerte so lange fort,bis der König, wie immer ernst, aber sichtbar erfreut, andie Brüstung Seiner kleinen Eckloge vortrat, und sich, freund-lich dankend, gegen das Publicum verneigte. — Keiner warglücklicher, als Fouquo. Die gute Aufnahme seines Stückeswar entschieden, und mit Sehnsucht sah er der bald erfolg-ten Wiederholung entgegen. Bielen seiner Freunde hatteer von der elektrischen Wirkung gerade dieser Stelle erzähltund mit ihnen und seiner Familie saß er nun selbst gespanntda, einen ähnlichen Ausbruch des Jubels erwartend. End-lich erschien der dritte Act. „Nun kommt cS, gebt Acht!"sagte der glückliche Fouquü. Aber die Stelle kam nicht.Noch glaubte er, sie sei verlegt; sie durfte, nach seinerMeinung, als die Pointe des ganzen Stückes nicht fehlen.Aber sie kam nicht, und das Ende erschien, und sie war nichtgekommen. Bestürzt eilte der sich verletzt suhlende Dichterauf die Bühne und stellte den Darsteller der Rolle zurRede. Aber bestürzter wurde er, als er von dem Intendan-ten Grafen v. Brühl hören mußte: der König selbst habediese Stelle gestrichen und ihre Weglassung für die Zukunftbefohlen. — Fouque ward traurig und glaubte sich in Un-gnade gefallen; aber getröstet, als er des andern Tages ofsi-ciell Folgendes erfuhr:
„Der König danke für das vaterländische Schauspiel,und habe Ihm dasselbe sehr gefallen; Er sei gerührt überdie liebevolle Anhänglichkeit des Publicums, die dasselbe beiIII. ' 23