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wegung der Pflicht findet. In dieser athmcte, lebte, webteund war Sic durch Ihre Weiblichkeit, Tugend lind Anmuth,in ihr hat Sie die letzten Jahre des Königs erheitert und SeinEnde versüßt. Er selbst nennt Sie in Seinem Testamente:„ein Muster treuer, zärtlicher Anhänglichkeit." Er hat inIhrer Bcurthcilung und Wahl sich nicht geirrt, und so sehrSeine zweite Verhcirathung anfangs getadelt wurde, so all-gemein, laut und öffentlich, fand sie nachher Billigung. DerKönig Friedrich Wilhelm III. hat bis an Sein Ende unge-thciltc Verehrung und Liebe genossen, und darum verehrtjeder Preuße auch die hohe edle Frau, die Seine ehelicheGemahlinn war, und, geknüpft an Seinen unsterblichen Na-men, wird, wie der Segen der Mitwelt, auch der Segender Nachwelt auf Ihr ruhen.