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steht da. Das 7ttstc Jahr im Lebenslaufe des Herrscherswar in der Nähe, also eine hohe Stufe erstiegen, als Er
und dcmüthig auf dem Gipfel des Ruhmes; offen, bieder, klarund aufrichtig in Seinem Charakter; fromm und christlich inSeiner Gesinnung; edel, einfach und rein in Seinen Sitten;ein hellglänzendes Muster als Gatte und Vater: — wer mages überschauen und berechnen, wieviel Böses Sein erhabenesBeispiel verhindert, wieviel Gutes Er in Seiner 2gjährige»Regierung gestiftet hat!" —
„Das Vollkommene zu bewirken, wie das Ideal in reinerAnschauung mit blühenden Farben es malt, ist in einer unvoll-kommenen Welt nicht möglich; und wer, der sie und sich kennt,und mit sich selbst so lange er lebt nicht fertig wird, wirdaußer sich begehren, was er in sich nicht findet? Auch derweiseste und mächtigste Landesherr ist von Begebenheiten, Hin-dernissen, Zufälle» und Einflüssen, abhängig, welche nach sei-nen Wünschen zu gestalten oft außer den Grenzen der Möglich-keit liegt."
„Darum entweihe keine Ucbcrtrcibung, und noch wenigerirgend eine Schmeichelei, die unter der Würde des Mannes ist,dieses heilige Königsfest." —
„Aber sind wir gerecht, billig und dankbar, blicken wirunbefangen um uns her, und sehe» an zuvörderst Seine Ar-mee. — Frei von Micthlingcn, bestehend aus den kräftigstenSöhnen des Vaterlandes, nie hat ein reineres wirksameresEhrgefühl sie beseelt: nie eine so menschliche und doch ernsteDisciplin sie zusammengehalten, als jetzt; sie ist das schöne Ab-bild Seiner hohen, edlen Stattlichkcit. Blicken wir aus SeineStaatsdiener und Beamten, in allen Stufenfolgen der vor-gesetzten Behörden: nie waren die Ansprüche an ihre wissenschaft-liche und moralische Bildung, an ihre Bcrufstrcue, höher ge-stellt, und nie die Verhältnisse zwischen Vorgesetzten und Un-tergebenen wirksamer, milder und glücklicher, als jetzt. —Forschen wir nach dem, was zur Belebung der Gewerbe,Künste und Wissenschaften geschieht: nie hat ein Monarch