Druckschrift 
3,2 (1846)
Entstehung
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Gefühle; bestanden einstimmig auf ihrer Meinung, und ichsah ein, daß es vergeblich sein würde, sie für eine andereAnsicht gewinnen zu wollen. Unverrichtetersache verließ ichsie, und der König lächelte, als ich Ihm dieß erzählte.In Wahrheit habe ich die Namen dieser drei Stiftsdamenvergessen; sie waren damals noch jung und angenehm; dieGeschichte ist nun schon alt und das Stück spielte wohl vorzwanzig Jahren. Das weiß ich aber gewiß: sollten sie in-zwischen gut verheirathet und glückliche Mütter gewordensein, sie milder und nachgebender gesinnt gewesen sein wer-den. Die haderhafte Ekstase hat sich mit der Zeit, dieAlles ausgleicht und zurecht stellt, gegeben, und man hört,so viel ich weiß, Nichts mehr davon. Die besten Damensind die, von welchen man ani Wenigsten spricht. Müievtnoent in ecolesin.

Schlimmer stand es mit dem Pietismus und Mysticis-mus, wie mit der Union, in der Ncumark und in Pommern.In diesen Provinzen hatten die Oppositionen den hohen Graderreicht, daß sie aller kirchlichen Ordnung sich widersetzten,und geradezu das thaten, was verboten war. Nicht nurwurden zur Abend- und Nachtzeit von Männern und Frauen,Jünglingen und Jungfrauen, zahlreich besuchte Conventikelgehalten, sondern auch die Prediger, die in ihren Ge-meinden sich widersetzten, sahen sich öffentlich verhöhnt undverspottet. Sie wurden als Neulinge, die nicht mehr Got-tes Wort, sondern Menschen-Tand predigten, bei dem Lan-des-Consistorium, dem hohen geistlichen Ministerium und demLandcsherrn selbst, denuncirt. Alle, welche zur Partei dersogenannten Frommen gehörten, verließen die Ortskirche undgingen Sonn- und Festtages zu einer entfernten Kirche,