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auf der andern so liebenswürdig darstellt. So wie er selbstein zärtlicher Ehemann und ein glücklicher Vater war, sohing seine ganze Seele an seinen Kindern. In den Augen-blicken der Erholung, die ihm sein schweres, unruhiges, kampf-volles Tagewerk gestattete, eilte er am Abend mit liebevollerSehnsucht zu seinen Kindern, und der Mann, der aus demSchauplatze der Welt ein Löwe war, war hier ein sanftesLamm. Mit freundlicher Zärtlichkeit versammelte er dannseine Lieblinge um sich her, drückte ein Kind nach dem an-deren an seine Brust, und rief aus: „O! wie lieb hall ichsie alle!" An ihren kindlichen unschuldigen Spielen Theilnehmend, sprach er: „Lasse sich Niemand zu klug dün-ken und verachte Kinderspiel. Christus, da er Men-schen ziehen wollte, mußte er Mensch werden. Sol-len wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kindermit ihnen werden. Das Leben der Kinder ist dochfürwahr ein fröhliches seliges Leben, denn sie habenkeine zeitliche Sorge, und haben ihre Engel, die sieauf den Händen tragen."
„Auf seinen häusigen und bcschwerdcvollcn Geschäfts-reisen wurde ihm die Trennung von seinen Kindern schwer,und er trug ihr Gemälde bei sich, um an ihrem Anblick seinväterliches Herz zu erquicken. Mitten im Gedränge vonArbeiten, Sorgen und Anstrengungen, schrieb er an sie diezärtlichsten Briefe, voll Geist und Liebe, voll edler kindlicherEinfalt. Wie eins seiner Kinder starb, saß er in schmerz-voller Wchmuth an dessen Bcttchen, und der Mann, dermit felsenfestem Muthc vor Kaisern, Königen und Fürstenstand, und sich nicht fürchtete, wenn auch die Welt voll Teu-fel wäre, eben der Mann sank jetzt auf seine Knicc, weinte