Chor der Kinder allein.Das Wort, das uns're Seelen stillt,In fremder Sprachen Nacht verhüllt, —Erleuchtete mit seinem LichtDie armen Kinder vor uns nicht.
Gemeinde.
Wohl machte, Jesus! einst dein MundEin liebend Herz den Menschen kund,„Die Kindlein führet her zu mir!"Die kalte Welt entriß sie dir.
Bei todter Lehre dunklem SinnWelkt ihres Geistes Blüthe hin,Es führte sie die rauhe HandAuf öder Wüsten dürren Sand.
Chor der Kinder allein.Da ward dem sehnenden GeschlechtVon Gott gesandt der treue Knecht;Ein Vaterherz er in ihn senkt',Das liebreich auch an Kinder denkt."
„Herr, unser Herrscher! wie herrlich ist deinName in allen Landern, und da man dir danket imHimmel. Aus dem Munde der Kinder bereitest dudir an diesem festlichen Morgen ein frommes Lob; undsiehe: hier sind auch wir mit unseren Kindern, dir in tief-ster Ehrfurcht unseren Dank zu bringen. Gieb unseremHerzen Liebe und Ruhe, Ernst und Andacht. Mit unserenKindern deine Wege zu halten, und zu thun, wasrecht und gut ist, — das lehre uns, und das laß dieFrucht dieser heiligen Stunde sein! Amen."