Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
436
Einzelbild herunterladen
 

430

gcwcihcter Stätte gesprochen haben. Hochdicsclbcn habenzur Lösung der Ihnen gewordenen Ausgabe die beste Be-redsamkeit gewählt, jene des Herzens, sie allein dringtzum Herzen, sowie sie aber nur einem Herzen entspringenkann, welches von dem Gegenstände, der gefeiert werden soll,erfüllt ist. Die treue Schilderung der Tugenden und seltenenEigenschaften, welche den verklärten Monarchen auszeich-neten; die glänzende Gerechtigkeit, welche Euer BischöflichenHochwürdcn in Ihrer Rede den Verdiensten, die Er Sich umdie gemeinschaftliche Sache Europa'S erworben, angedeihenlassen; die rührende Erwähnung endlich der innigen, nurdurch den Tod zerstörbaren Freundschaftsbande, die Ihnan den König, Ihren erlauchten Herrn, knüpften, verbürgenEuer Bischöflichen Hochwürden ebenso gewiß die dauerndeErkenntlichkeit aller Oestreichcr, als diese Züge hinwiederumgeeignet sind, in der Brust aller treuen Unterthancn IhresKönigs Anklang zu finden."

Gestatten Eure Bischöflichen Hochwürdcn geneigtest, daßich bei Vollziehung des mir gewordenen Kaiserlichen Auftragesauch diese meine persönlichen Gefühle gegen Hochdieselbcngeltend mache, zugleich auch die Versicherung meiner EuerBischöflichen Hochwürdcn unwandelbar gewidmeten, vollkom-mensten Hochachtung hinzufüge.

Wien, den Ist. April 1835.

von Metternich."

An

Sr. des Herrn Bischofs v. Eylert Hochwürdcnzu Potsdam.

Dieses von formellen, diplomatisch-artige», aber nichts-sagenden gewöhnlichen kurzen Ministcrial-Rcscriptcn sehr ver-schiedene, in die vorliegende Sache mit Interesse eingehende,