war dic Eicktlisiruiig gcgciiscilig. schwer halt cs, zu sagen,wessen Einfluß größer gewesen sei, der des Einen, oder der des
er ist so merkwürdig, daß einzelne, wenn auch kleine Züge zurBelebung seines interessanten Bildes Etwas beitragen. Erwar, ein Liebling und Zögling des Ministers von Heinitz, Berg-rath in dem bcrgigte» Flecken Wetter in der Grafschaft Mark.Dieselbe lernte cr kennen, schätzen und lieben, und cr wurdenachher Obcrpräsidcnt in Wcstphalcn, Als solcher war er oftzu Hamm, wo damals eine Krieges- und Domainen-Kammerwar, jetzt, Regierung genannt, zu Arnsberg. Er war gern indem stillen und angenehmen, größtentheils Ackerbau treibendenStädtchen und hielt sich, besonders im Sommer, mehrere Mo-nate in dem heiter am Sudcnwalle gelegenen Hause des Hof-raths Kühlenthal auf. Man hat aus den oberen Zimmern,dic er, ein Freund der Natur, bewohnte, dic Aussicht in dasSüderländische Gebirge, dahin, wo das ihm liebe, stille Wetterlag. Es konnte nicht fehlen, daß ich als Prediger des Ortsmit ihm in Berührung kam, um so mehr, da cr, gegen dic Ge-wohnheit der Herren von der Kriegs- und Domaincnkammer,mit dem damaligen Kricgsrath von Rappard und dem Kriegß-rath Terlinden, würdigen Männern, die Kirche besuchte. Meh-rcmal hatte er die Abschrift der gehaltenen Kanzclvorträge begehrt,und vorzüglich mit Zufriedenheit eine Predigt gehört, die, mit Be-zugnahme auf dic damals losgebrochene Französische Revolution,über die Bibelstcllc: „Wo der Geist des Herrn ist, ist Frei-heit," gehalten war. Dicß gab Veranlassung, daß cr mich ru-fen ließ; und was cr sagte, waren hellleuchtende, die Wolkenzerreißende Blitze. Von dem reichen Geiste des Mannes, sei-ner Lebendigkeit und Wärme, fühlte ich mich (damals 27 Jahrealt) mächtig angezogen, und um ihn öfter zu sprechen, ging ichAbends in dic Ostenallee, wo cr gewöhnlich in der Dämmerung zuspazieren pflegte, und wo cr dann mich anredete, so daß ich mit ihmgehen durfte. Mir war das immer ei» Fest: denn jedesmalwurde ich von dem seltenen Manne angeregt, belebt und begei-stert. Nie bin ich bei ihm gewesen, nie von ihm gegangen,ohne mich von ihm gehoben, belebt und besser gesunden zu ha-ben. Bald darauf wurde ich sein Amanuensis, der vorzüg-