Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
261
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sollte u»d sollte. Diese Festigkeit denke man sich im Bundemit persönlicher Anmuth und Liebe, und man hat das Bildeines liebenswürdigen Menschen und Herrschers. Die Vor-urtheile der Geburt, in welchen er erzogen war, den tiefliegenden Egoismus seines Standes und Ranges legte erab, ab für immer, und es wurde klar und hell in seinemVerstände, warm und menschenfreundlich in den weitenKreisen, in welchen er sich bewegte. Ans der großen StadlMoskau, wo er war gekrönt worden, ruhte vorzüglich seindankender Blick, — er sah in den wogenden Flammen der-selben die Morgenröthe der angebrochenen besseren Zeit. Andem großartigen Beispiele derselben war es ihm klar gewor-den, was Liebe und Anhänglichkeit eines treuen Volkes zuseinem angestammten Herrn zu thun, hinzugeben und auf-zuopfern vermag. Eine Begebenheit, in der, um den ver-wegenen, tollkühn vordringenden Feind aufzuhalten und zuvernichten, die große Einwohnerschaft, mit Neichen, Be-mittelten und Armen, der alten berühmlen Stadt und ihrem Heiligthume mit heldcnmüthigem Schmerz verschwiegenden Rücken kehrt, und dann die angefüllten, nun ver-lassenen Häuser anzündet, um sie und den eingedrungenenFeind zu verderben; eine Weltbegebenheit, die über die ge-wöhnlichen Kräfte der Menschen ist, und in der der Kaiserden Finger des Allmächtigen sah. Ihn erblickte er in cherwunderbaren Erlösung, wie in Allem, was ihr folgte undaus ihr hervorging. Die eintretenden Ereignisse hallten wie-der von einem Ende der Welt bis znm anderen und erfülltenjedes Herz, und jede Zunge sprach davon. Der Russische, derOestreichischc Kaiser und der König von Preußen waren dievon Gott gesandten Erlöser und ihre siegreich vordringendenHeere umschwebte ein wunderbarer Heroismus. Nachdem