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2,2 (1845)
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tische Weltmeer. Man überlasse es jedem Christen, welcherKirche er auch angehören mag, die heilige Schrift auf sichwirken zu lassen, was sie kann und soll, und gewiß wirdsie, weil sie ein göttliches Buch, das Buch aller Bücher ist,weckend und wohlthätig wirken. Aber verschieden, auf Jedenanders; das ist aber das Große und Außerordentliche, ausJedem macht sie, was nach seiner Individualität zu machenist. In der Mannichsaltigkcit die Einheit, das ist die großeHauptsache, worauf es bei dem Flor der Kirchen undStaaten ankommt. Dieß Princip der Mannichfaltigkeit inder Einheit sehen wir in der ganzen Natur, auch in derGeschichte der Nationen; nur müssen wir nicht nach unsererkurzen Zeit und der Spanne Leben urtheilcn; da, wo sichanfeindende Kräfte tummeln und bestreiten, gelten Jahrhun-derte und Jahrtausende. Den Widerspruch, die Lüge, wiesoll ich sagen, die Commenta, welche die Zeit und ihre Par-teisucht gebar, speiet, als unreinen Schaum, die Zeit wiedervon sich; die Wahrheit bleibt. Aber sie wirkt langsam undoft braucht sie Jahrhunderte, um sich geltend zu machen;doch sie drängt sich durch und läßt sich nicht, wie gewisseLeute es mit der heiligen Schrift machen wollen, (hierbeilächelte der Kaiser satyrisch) hermetisch verschließen. DieSonne dringt durch, und die in ihrem Lichte wandeln, sindKinder des Lichts."

Hier hielt der hohe Herr inne, und ich sah ihn an mitEhrfurcht und Wohlgefallen. Er mochte diesen Blick verstehenund erwiedertc ihn wohlwollend. Er sah nach der Uhr und ließsie schlagen: es war Sieben Uhr. Dieß sah ich als ein Zeichender Entlassung an. Er aber siel mit der Frage ein:SindSie in Rußland und in Petersburg gewesen?" Als ich