Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
249
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2-i!)

und ich, ohne Begleitung nebeneinander und sprachen nicht.Endlich unterbrach mein bester Freund das Stillschweigenund sagte:Das muß anders werden; wir bewegen unsnach Osten, und wir wollen und müssen nach Westen. Undes wird mit Gottes Hülfe gehen. Wenn er aber, wie ichhoffe, unsere vereinten Bemühungen segnet, wollen wir zuder Uebcrzeugung, daß ihm nur allein die Ehre gebührt,uns vor der ganzen Welt bekennen." Das gelobten wir,uns einander und reichten uns ehrlich die Hände. Es folg-ten die Siege bei Culm, Katzbach, Großbcercn und Leipzig,und als wir am Ziele des schweren Kampfes in Paris wa-ren, brachte der König von Preußen, von dem die erste An-regung ausgegangen, diese heilige Sache wieder zur Sprache,und es vereinigte sich gern mit uns, in Denkart, Gesin-nung und Absicht übereinstimmend, der edle Kaiser vonOestreich Franz I. Zn einer ernsten Stunde entstand dieerste Idee dieses heiligen Bundes, in einer schönen, dankba-ren und frohen wurde sie ausgeführt. Er ist gar nicht un-ser, sondern Gottes Werk. Der Erlöser selbst hat alle Ge-danken, die er enthält, und alle Grundsätze, die er aus-spricht, eingeflößt. Wer das nicht erkennt und fühlt, undhier wohl gar die versteckten Absichten der Politik im Hin-tergründe zu sehen meint und Heiliges und Unheiliges ver-mischt, der hat darüber keine Stimme und mit einem sol-chen Menschen läßt sich nicht darüber reden." *) Hier wurde

*) Da sie bei den Meisten schon in Vergessenheit gekommen, javon Bielen gar nicht gelesen ist, die Acte des heiligen Bundes,geschlossen zu Paris den 2li, September 1815, so wird sie hiernoch einmal diplomatisch genau abgedruckt:Im Namen derheiligen, »nthcilbaren Dreieinigkeit. Ihre Majestäten, der