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sein Blick finster und seine hohe Stirn ernst. »Als Wir-kung des heiligen Bundes," fiel ich ein, „hat man nun auch
Kaiser von Ocstreich, der König von Preußen und der Kaiseraller Reußen, in Folge der großen Begebenheiten, die in Europaden Lauf der letzten drei Jahre bezeichnet haben, besondersaber in Folge der Wohlthatcn, die es der göttlichen Vorsehunggefallen hat, über die Staaten zu ergießen; deren Regierungenihre Hoffnungen und ihr Vertrauen auf den alleinigen Gottsetzen, indem sie die innere Ueberzeugung fühlen, wie unum-gänglich nöthig es ist, den den Mächten vorliegenden Gang dergegenseitigen Verhältnisse den hohen Wahrheiten, die durch dasewige Gesetz Gottes, des Heilandes, eingeflößt werden, unter-zuordnen, erklären feierlich, daß der gegenwärtige Act bloßzum Gegenstände hat, vor den Augen der ganzen Welt ihrenunerschütterlichen Entschluß zu offenbaren, sowohl in der Ver-waltung der ihnen anvertrauten Staaten, als auch in politi-schen Beziehungen mit jeder anderen Regierung, nichts Andereszur Richtschnur zu nehmen, als die Gebote dieses heiligen Glau-bens, die Gebote der Liebe, der Gerechtigkeit unddes Friedens, die sich durchaus nicht durch ihre Anwendungbloß auf das Privatleben einschränken, sondern vielmehr unmit-telbar auf den Willen der Fürsten Einfluß haben, und alleihre Handlungen leiten müssen, als das einzige Mittel, welchesdie menschlichen Anordnungen befestigt und ihren Unvollkom-mcnhcitcn abhilft. Nach dieser Grundlage sind Ihre Majestä-ten über folgende Artikel übereingekommen: I) Den Wortender heiligen Schrift entsprechend, welche allen Menschen be-fiehlt, Brüder zu sein, werden die drei contrahircndcn Mo-narchen, durch die Bande einer wahren und unzertrennlichenBrüderschaft vereinigt, dabei verbleiben, und, sich als Lands-leutc betrachtend, in jedem Falle und an jedem Orte einanderBeistand, Hülfe und Unterstützung leisten; in Bezug auf ihreUnterthancn und Truppen werden sie als Familienväterdieselben in eben dem Geiste der Brüderschaft regieren, vonwelchem sie für Bewahrung der Religion, des Friedens undder Gerechtigkeit beseelt sind. 2) Dicscmnach wird das ein-zige herrschende Princip, sowohl zwischen den erwähnten Mäch-