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Nachkommen zu vererben, welche des Vaterlandes Heil undSchutz lind der Stolz Eures Königs sind. *)
Friedrich Wilhelm."
Den Msten September 1818 kam der Kaiser von Nuß-land mit unserem Könige von Berlin nach Potsdam. Manwußte die Stunde nicht genau, wann die höchsten Herr-schaften eintreffen würden; man mußte, zur Cour bcschieden,Militair-, Civil-Personen und Geistliche, die Ankunft alsoabwarten. Der König erschien mit Seinem hohen Gaste;und der Kaiser ging gewandt und rasch, nach allen Seitenfreundlich grüßend, durch die aufgestellten Reihen. Nachdemer in den Nebenzimmern verschwunden war, kam bald dar-auf ein Kaiserlicher Adjutant, der im Namen seines Herrndankte; — dieß war das Entlassungszeichen. Auf demWege nach meiner Wohnung hörte ich in einem fremdenDialcct meinen Namen rufen, und wie ich mich umsah, kamein Russischer Offizier *5) zu mir heran, mit dem Auftrage
*) Beide Feiern, die der Grundsteinlegung und der Einweihungdes Denkmals, sind, um ein Ganzes zu haben, hier vereinigt.
**) Es war der auch in Deutschland rühmlichst bekannt gewordeneGeneral von Czcrnitschcss, der mit seinen Kosackcn, ihren lan-gen Barten und Piken, zuerst muthig ankam, die Feindevollends zu vertreiben, und unsere Erlösung, wie man sie kaumnoch zu hoffen wagte, unter großem, hospitablcm Wolksjubclverkündigte. Er hielt sich nicht lange auf; behende bewegteer sich mit seinen Pulks und ihren Fähnlein weiter von Landzu Land, zu verkündigen die froh? Botschaft. Er kannte keineFurcht, schwärmte überall herum; die Franzosen hatten eineheillose Furcht vor den Kosackcn, und er gab den Gefangenenin Cassel, unter weiland Hieronymus, die Freiheit. Er war