Prediger.
„Die Gnade uiisers Herrn und Heilandes Jesu Christi,die Liebe Gottes, des himmlischen Vaters, und die Gemein-schaft des heiligen Geistes, sei mit Euch Allen. Amen."
Chor.
„Amen, Amen, Amen!"
Der König erließ nach der Feier folgenden Tagesbefehlund druckte dadurch Sein Siegel auf: „Wir haben in hei-liger Feier dem Denkmale die Weihe gegeben, das Ich, alsAncrkenntniß der Treue Meines Volkes in verhängnißvollerZeit, und der Tapferkeit seiner Söhne im Kampfe für Un-abhängigkeit und Recht, zu errichten verhieß. Wir überlie-fern es mit dem erfleheten Segen des Himmels unserenNachkommen als ein bedeutungsvolles Andenken an eineZeit harter Bedrängnisse, an den Heldenmut!) der Krieger,durch den die Selbstständigkeit erkämpft ward, und als einheiliges Zeichen der allwaltenden Gerechtigkeit. Wenn angcweiheter Stätte glorreiche Erinnerungen jede Brust erfül-len, so ist es vor Allem, was uns erhebt, die Erinnerungan das glänzende Beispiel der Einigkeit und des unerschüt-terlichen Vertrauens zwischen Fürsten und Volk, und derechten Begeisterung, womit die Nationen für die Erfüllungihrer Pflichten gegen das Vaterland und für die Ehre desangestammten Thrones in den Kampf zogen. Dem Ge-dächtnisse dieser Tugend bleibe also dieß Denkmal gewcihet.Sie ferner zu bewahren, vertrauet zunächst das Vaterlanddenen, die zu seiner Vcrtheidigung berufen sind, — Euch undEuren Waffengefährten, deren Stellvertreter Ihr bei der Feierwäret. Euer Ziel sei, dieß Vertrauen zu rechtfertigen undjene Tugenden zur Ehre des Preußischen Namens auf dieII. m ,6