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freundliches, würdevolles Wohlwollen, noch heute in Zügen,die er tief eingrub und die kein Wechsel auslöschen kann.In Allem, was der Hochseligc Herr dachte und wollte, thatund vollbrachte, lag Geist, und Er theiltc denselben SeinemVolke und Seiner Familie mit. Dieser Geist ist der Geistder Gesetzlichkeit und Freiheit, der Ordnung und Zucht, derHumanität und christlichen Gottesfurcht. Dieser Geist con-ccntrirt sich bei Denen, in deren Adern Sein und das Blutder edlen Mutter fließt, bei Seinen edlen Kindern. Ihrebeiderseitige Denkungsart und Gesinnung ist das herrlicheErbe, welches auf sie gekommen, und welches nicht vonihnen genommen werden soll.
Diesem lebendigen Geiste und Seiner sich gleichbleiben-den offenen Liebe ist es zuzuschreiben, daß das Verhältniß, inwelchem der Königliche Vater gegen Seine hohen Kinder, unddiese gegen Ihn standen, immer neu, frisch und warm blieb.Täglich sahen und sprachen sie sich und jeden Morgen wardie gegenseitige Liebe, als wenn sie sich lange nicht gesehenhätten, wieder neu. In zahlreichen Familien, die an-deren Sphären angehören, und wo die Erhaltung der Ein-tracht unter ihren Gliedern leichter ist, stellt sich der böseDämon des Mißtrauens und der Zwietracht oft unter sie;oder die tägliche Gewohnheit und gleichförmige Wiederkehrdes schon Dagewesenen in derselben Gestalt macht eintönig,langweilig und gleichgültig. In der Königlichen Familiewar und blieb es anders und besser, und sie war am Glück-lichsten und Frohcsten, wenn sie unter sich allein und ohneviele fremden Augenzeugen war. Der schöne, heitere, kind-liche Sinn, über Kleines, Alltägliches, sich innig freuen zukönnen, war ihr, die Alles, auch das Ungewöhnliche und