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2,2 (1845)
Entstehung
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207
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an einem Königlichen Landhciusc, so an Springbrunnen,Waldungen, bedeckten Gängen, allerlei Blumen, besondersRosen, Statuen; und ein gelungenes Werk der jetzigen Zeitmacht es einen um so angenehmeren Eindruck, als es an dasalte, feierliche 8nns souci unmittelbar grenzt und mit dem-selben verbunden ist.

Die Pietät des Kronprinzen gegen seinen Königlichenehrwürdigen Vater nahm mit den Jahren zu, besondersnach der Zeit seiner glücklichen Vermählung mit der Bayeri-schen Prinzessin» Elisabeth und seiner musterhaften Ehe. *)Die Kronprinzessinn ehrte der König schon als solche; Erliebte sie aber auch von dem Augenblick an, wo Er sie sahund sprach; Er sah sie aber zum Erstenmal, als sie alsBraut nach Berlin kam und Er ihr bis Michendorf entgc-

")' Zwar ist in dieser Schrift nur die Rede hauptsächlich von demgroßen Tobten; aber Sein Verhalten gegen den Nachfolgerund dessen Gcmahlinn gehört um so mehr zu Seiner Charakte-ristik, da es das Letzte ist, welches Seinem musterhaften Lebenden Schlußstein gicbt. Die Vergangenheit bildet die Gegen-wart, und diese wird nur verständlich aus jener. Um so lie-ber und dankbarer redet man davon, da Alles hier offen undklar ist; es giebt dabei Nichts zu verstecken und zu verheimli-chen und man braucht nicht zu unwürdigen Schmeicheleienseine elende Zuflucht zu nehmen. Diese sind mir in der Seele zu-wider; nur wirkliche Thatsachen erzähle ich; deßhalb trage ich,wo von Lebenden die Rede ist, nur mit schwachen Farben auf;aber ein Hauptzug in dem historisch-psychologische» Bilde desHochscligen würde fehlen, wenn Sein Verhalten in diesemStücke verschwiegen werden sollte. Man darf es vor allerWelt zur Sprache bringen; und welcher Preußische Untcrthan,der jetzt in der Gegenwart lebt, würde sich dessen nicht freuen!