Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
206
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zärtlichen und ruhigen Königlichen Herrn Bürge, daß derneue Regent ein Bater seiner Unterthanen sein werde. DerAbschicdnehmcnde nennt ihn wiederholcntlichSeinen liebenSohn" und erflehet von Gott ihm, seiner Regierung, unddem Königlichen Hause, Gottes Segen.

In Seinem erstgeborenen Sohne sah Er den künftigenRegenten, und dieß erfüllte Ihn mit einer gewissen Achtung,die Ihm um so leichter wurde, da Er ihn in seinen schönenAnlagen, guten kindlichen Gesinnungen, und seinem ganzenheiteren, liebenswürdigen Wesen von Herzen liebte. Dießoffenbarte sich einfach und natürlich, wie von selbst, bei jederGelegenheit. Namentlich war dieß viele Jahre vor SeinemTode der Fall. Unmittelbar an Sans sonei grenzt einschöner Wiesengrund, der, mit seinem Gehöft, seinem Gar-ten und seinen Feldern,Charlottenhos" schon damals genannt,einem Privatmanne als Eigenthum gehörte. Von dieserländlichen Besitzung und seiner angenehmen Lage hatte gele-gentlich der Kronprinz mit lebhaftem Interesse gesprochen,ohne jedoch eine besondere Absicht dabei zu haben. Dießwar in Gegenwart des Königs geschehen, und Derselbe ließunter der Hand das ganze Gehöft theucr, über seinen Werth,ankaufen, und befestigte selbst den gerichtlichen Kaufbrief anden reich geschmückten Christbaum des Kronprinzen am hei-ligen Abend. So überraschte der Königliche Bater; undder erfreute hohe Sohn ließ ganz nach seiner Phantasie ro-mantisch-schön Charlottenhof als Theil von Sans soueiso mctamorphosircn, daß man es nicht wiedererkennt. Aufzutraulichen Punkten findet man die wohlgclungcncn ähnli-chen, kostbaren Büsten des Hochseligen Königs und der ver-klärten Königinn. Der Aufenthalt ist reizend und reich, wie