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2,2 (1845)
Entstehung
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diese vernehme sie; und unsere Thcilnahme und Wunschebegleiteten sie auf dem Wege zu Ihrer großen Bestimmung"u. s. f. Die überraschte Prinzessinn dankte sichtbar gerührt;Sie versicherte,daß Ihrem Herzen diese Worte, die Sic mit-nehmen würde, wohl thäten." Sie schloß mit einerThränc im Auge, und setzte noch hinzu:Beten Siesür mich!" und gab mir zum Abschied die Hand. Dieß sielauf; die formelle Präsentation hatte sich in eine Unterre-dung verwandelt, die ich nachher dem Könige mittheilenmußte. Mit großer Hochachtung sprach Er von der edlenFrau und ihrem bedeutenden (Anfangs frohen, leider! nach-her sehr widrigen und harten) Schicksale. Aber auch beider unerwartet schrecklichen Wendung desselben hat sie, wieimmer, musterhaft sich benommen.

Der König hatte etwas Königliches und Gehaltenes,und doch zugleich etwas Natürliches und Freies, in SeinemBenehmen, wodurch die schwere Pflicht Ihm eine leichtewurde, Jedem Seiner Gäste etwas Passendes, Jedem An-deres, nach seiner Individualität und Lage, mit wenigenWorten zu sagen. Er ging dann von Einem zum Andernund hielt sich da am Längsten auf, wo Er Anklang fand.

Bei einem solchen Hoffeste trug sich eine komischeSccne zu. Auch mehrere Geistlichen waren eingeladen. Siesaßen zusammen und bei Tische wurde ein praktischer Com-mentar gehalten über die Stelle:Der Mensch lebt nichtallein vom Brodte." Nach der Tafel tranken sie Kaffee.Um das Halten der Tasse sich bequemer zu machen, hatteEiner von ihnen sein Baret auf ein in dunkler Ecke stehen-des Consölchen gelegt. Ein Laquai, der sür sich eine Menge