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und seine Begeisterung gesteigert hat. Dann wollen Ew.Majestät mir die Bemerkung erlauben: daß Sie Selbst durchdie weise und sromme Benutzung des Schmerzes an geistigerKraft und Selbstständigkeit und Entschlossenheit gewonnenhaben." „Mag sein," sagte der König; „aber gewiß ist, daßdie Königinn sich nie in Angelegenheiten der Regierung ge-mischt hat; höchstens hat Sie zu Fürbitten für Unglückliche,die der Hülfe bedurften, sich verstanden, und solche auf eineArt eingelegt, daß man nicht abschlagen konnte. Nie ist Sieaus ihrer weiblichen Sphäre herausgetreten; nie hat Sie inmein Amt eingegriffen; das würde Sie auch jetzt nicht gcthanhaben. Ach, ich vermisse Sie, wie überall, so besonders jetzt,und Gott mag mir den Wunsch verzeihen: ich wollte, Siclebte jetzt noch! Darum war mir der Besuch bei der gutenGcllieu schmerzhaft; aber ihr und dem Andenken der Voll-endeten war ich das schuldig, ich konnte und wollte nichtanders."
Besonders wurde Ihm in wehmüthigcn, aber dabei männ-lichen Gefühlen das stille Paretz noch werther und thcurer;hier hatte Er schon als Kronprinz, und dann als König,den Frühling Seiner glücklichen Ehe, und mit der Ihm nunEntrissenen glückliche Tage verlebt. Gewöhnlich ist es insolchen Fällen bei den meisten Menschen anders. Hat mandurch den Tod verloren, die man lieb hatte, so werden Ei-nem die Orte und Umgebungen, wo man mit ihnen glücklichwar, zuwider. Das bessere Sonst und das freudenleere Jetzttreten im Eontrast scharf sich entgegen; man stellt Verglei-chungen an, die, magisch beleuchtet, zum Vortheil der Ver-gangenheit, und dann düster zum Nachtheil der Gegenwartausfallen. Es fehlt Einem Etwas, und man schiebt die