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anderen auch eingewickelten Geschenken der bis zu ThränenUcberraschten übergab und sich dann schnell entfernte.
Auf dem Rückwege sagte der König, tief seufzend: „Ach!hätte die selige Königinn doch diese Tage der Genugthuung,der Ehre und Freude, auch noch erlebt! Unbegreiflich, daßSie so früh, mitten im Elend, in einer trüben, bösen Zeitsterben mußte, und die bessere nicht gesehen hat!" IndemEr dieß sagte, sah Er wehmüthig, mit ehrwürdigem Schmerz,den im Reiscwagcn neben Ihm sitzenden Witzleben *) an. Die-ser antwortete: „Es ist Alles so gut gegangen, über Erwar-ten, als es gehen konnte, und nichts bleibt zu wünschenübrig." Der König siel ein: „Das weiß ich wohl; selbstFehler, die gemacht sind, sind unter der Leitung der göttlichenVorsehung zum Guten ausgeschlagen. Aber es würde eben-so gut gegangen sein, wenn die Königinn gelebt hätte undnoch lebte." „Das ist die Frage"! erwicderte Witzlebcn. DerKönig wurde lebhaft, richtete sich auf und fragte in einemeigenen, befremdenden Tone: „Wie so? Warum soll meinnatürlicher und gerechter Wunsch einer Frage unterliegen?"„Allerdings", fuhr Witzlebcn fort, „läßt sich fragen, ob dieHochselige Königinn, bei dem warmen Interesse, welches Ihrlebendiger Geist an der wichtigen Sache nahm, nicht Man-ches gemißbilliget, nicht zu Manchem gerathen hätte, wasEw. Majestät nicht ganz von der Hand hätten weisen können.Darüber läßt sich jetzt nicht mehr sprechen und urtheilen;gewiß ist aber, daß das Unglück, welches in Ihrem Todeuns getroffen, das Preußische Volk noch mehr ergrimmt
') Eine Mittheilung von ihm selbst.