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lebende ehemalige Erzieherinn Seiner verstorbenen Gemah-linn, die Demoisclle de Gellieu. Es lagen viele Jahre
Haltung kennt, der wird in militärischer Hinsicht nach denunsterblichen Namen Scharnhorst, Gncisenau und Clausewitz,(ist von leitender Intelligenz die Rede) Witzleben nicht vergessen.Denn vom Jahre 181k bis 183k, also durch volle 20 Jahre,stand er nach seiner amtlichen Stellung im Mittelpunkte dieserneuen Schöpfungen, und alles Große und Ausgezeichnete, wasnach errungenem Frieden zum Heil des Vaterlandes darin ge-schehen, hat zunächst er mit dem Könige besprochen, berathenund bearbeitet. Seine klare, richtige und schnelle Auffassungs-gabe, seine energische Kürze, in der er, namentlich schriftlich,kein Wort zu viel und keins zu wenig sagte; seine Bestimmt-heit und Consequenz, Zuverlässigkeit und Ausdauer, machtenihn dem Könige werth, wichtig, und unentbehrlich, und in Sei-ner langen Regierung hat Er durch kein Organ unmittelbarmehr gewirkt, als durch Witzlcbcn, in den besten Jahren seinerfrischen männlichen Kraft. Da sein klarer, gesunder Verstandalles Borkommende richtig auffaßte und überall sich schnell oricn-tirte, so hatte der König für alle Aufträge auch keinen treuerenUeberbringer und besseren Ausleger als ihn, selbst in kirchlichenAngelegenheiten. Sein praktischer Verstand, sein christlichesfrommes Gemüth, sein ernster Sinn, faßte auch diese in ihrerTendenz scharf und richtig auf, und wenn ich in den mit ihmgehabten vicljährigen kirchlichen Bcrathungcn auch nicht dengelehrten Theologen fand, so erfreute und erquickte mich dochin dem General der klare gläubige, von Herzen fromme evan-gelische Ehrist. Bei seiner tief liegenden Neigung für göttlicheDinge fand er, der Vielbeschäftigte, doch noch Zeit, die ascetisch-liturgischen Schriften, besonders aus der Zeit der Reformation,verglichen mit den Neueren, zu studircn, und offen kann es aus-gesprochen werden, daß er an der ersten Einführung der Liturgiefür den Militär-Gottesdienst bei der Armee, und namentlichan der Ausbildung der liturgischen Chöre, bei seiner theoreti-schen und praktischen Liebe für Musik, einen nahen, wesentlichenAnthcil gehabt hat. So geschah es, daß ich bei dem Vortragedieser Sache im Cabinet Gelegenheit fand, Witzleben in seiner